Bewerbung von berg-kräuter-hof zum FOOD START-UP 2017 in der Kategorie Service

Das Online-Voting läuft zwischen dem 06.09.2017 und dem 13.09.2017. Hier findest du eine Übersicht aller Bewerber: FOOD START-UP 2017

berg-kräuter-hof

Ich bin Fräulein Almchemilla- das ist a.) ALM und b.) Alchemilla ( Frauenmantel= ein Heilkraut). Und das sagt schon etwas über mein Knowhow: Heilkräuter und regionale alpine Küche nach den kulinarischen Erben der Alpen.

„berg. kräuter. hof“ wird das ganze Projekt heißen, obwohl der Hof früher Enzian hieß, Ich habe mich zwar der Rettung und Bewahrung der Arzneipflanze Enzian ( der ist allerdings gelb und nicht blau) verschrieben, aber der Hof hatte einen schlechten Namen.
Aber bei berg. kräuter. hof weiß man gleich um was es geht. Das kleingeschriebene mit den Punkten wird dann auch Programm bei kräuter.küche oder kräuter.garten. Logo ist ein Berg, ein Kraut und eine Holzscheibe (oder das Logo von dem Biometzger, dem der Hof gehört- siehe Homepage www.berg-kraeuter-hof.at – da wir gerade renovieren ist auch die Homepage „under construction“) oder ein Schattenkranz sein.

Unser Angebot – einerseits radikal alpines Essen , aber in Fingerfoodgrößen auf organic Geschirr ( im krassen Gegensatz zu Schnitzel, Kasspatzen und Kaspressknödelsuppe….), die Einbindung von Heil- Wild -und Küchenkräutern und das Programm drumherum , Wanderungen, Kochkurse, Workshops….
Wir nehmen nur Produkte aus der Umgebung , oder die unser Hof ( Höfe) selbst produziert oder die aus der direkten Nachbarschaft kommen. Und das heißt surprise, surprise- es gibt keine feste Karte. Ansonsten stehen wir zu nose to tail und leaf to root- zu reduse, recycle und reuse.

Wie der Name schon sagt – auf einer Alm/ einem Berghof in einem Tal ohne Verkehr- übrigens dem schönsten Fleck Österreichs (2016) . Panorama inkl. Man muss eine Stunde von Kufstein aus laufen, aber an schönen Tagen laufen 2000 Wanderer durch da Tal. Autos und Fahrräder verboten. Da wir ein Seminarhof sind , also nur mit festen Buchungen arbeiten, sind wir wetterunabhängig und planungssicher.

Wir sind eher popup oder supperclub als klassisches Restaurant. Wir machen regionalpine Spitzenküche als Fingerfood , ob bei Berghoffrühstück , beim Dinner oder bei unserer Idee , den Bergpicknicks. Fungieren eher als Seminarkomplettpaket , als als klassisches Restaurant, so können wir auch mal rausgehen auf Märkte oder in andere Locations oder für die Wanderer öffnen, wenn wir keine Veranstaltung haben.
Ungewöhnliches neu entdecken, alte Rezepte neu interpretieren: Zickleinleber auf Berglinsen mit frittierter Schafgarbe, Schweineschwänzchen ausgelöst und gegrillt auf Emmerrisotto mit Beinwellgemüseröllchen, Rotebetenocke mit Mohnpesto und Salbeimäuschen, Kräuterhuhn in Lavendelmantel mit Erdkastanienpüree und Brennesselspinat , Forelle auf Salzstein mit geräuchertem Kartoffelpüree und Blumenkohlchips etc…… Urkarottensuppe mit Karotteneis und Kamille, Topinamburpüree, Chips und Brühe mit gebeiztem Eigelb.
Nicht nur , dass man bei uns etwas über Heilkräuter lernt, wie man sie zubereitet und die Geschichten hinter jedem Kraut- wir nehmen uns Zeit . Wir erklären was wir tun und warum. Weil wir Nachhaltigkeit und Achtsamkeit vor dem Lebensmittel in die Welt „pflanzen“ wollen. Entschleunigung predigen und Nachhaltigkeit leben .

Was bieten wir ?
Kräuterküche
Kräutergarten
Kräuterwanderungen
Kräuterprodukte
Kräuterpraxis
eigenes Gemüse und Obst, Fleisch aus dem Betrieb, Eier, Honig aus dem Tal, Milch und Käseprodukte aus dem Tal
selbstgebackenes Brot

Regioalpin heisst :
Statt Schokolade-Sog ( ein Alpenkaramell)
statt Kaffee -Dinkel Malzkaffee
statt Zitrone -Agrest
statt Tee- Brombeerblättertee
statt Vanille -Mädesüss etc etc.
Kein Basmati, Quinoa oder Chia

und das heisst man muss den Gästen viel erklären warum wir so kochen wie vor 150 Jahren auf einem Holzofen , naja ein paar Modernitäten haben wir dann doch auch. Aber es geht um das kulinarische Erbe der Alpen, damit Tiere, Sachen, Rezepte und Pflanzen nicht aussterben und irgendwie bewahrt werden.
Unsere Gäste: Leute, die sich gesund und nachhaltig ernähren wollen, Flexitarier ( bis hin zum Veganer- denn auch die wollen mal etwas anderes essen als Salat Schwammerl mit Semmelknödel oder Kaispatzen), Kulinarisch Neugierige und Leute, für die Natur kein Fremdwort ist.

Wir sind ein Seminarhaus mit Minirestaurant. Die Vermietung der Räumlichkeiten und die damit verbundenen Caterings, Menus oder Buffets- Hochzeiten , Incentives , Firmenfeiern und Workshops bringen den Umsatz. Das Alm Restaurant ist das itüpferlchen, das unser Konzept komplettieren soll.

Kräuterwanderungen und -führungen durch den Kräutergarten , sowie der Verkauf unserer Produkte: Kräuterhonig, Sirupe, Kressesamenkapern, Veilchenmarmelade, Maiwipfelsirup, Butter und Käse….. sowie Heilkräutertees und selbstgemachte Limonaden. Wir planen auch Picknickwagen mit grossen Rädern, dann kann man sich den schönsten Platz selbst aussuchen- natürlich mit Mehrweggeschirr oder kompostierbar. Ideen ohne Ende. Und geht es bei dem Projekt wirklich um „Umsatz“? Oder um den Leuten mehr Respekt vor der Natur zu zeigen und den Nachhaltigkeitsgedanken zu fördern? Ich muss mit dem, was ich tue, mir doch irgendwie selbst in den Spiegel schauen können. Das ist meine Motivation, meine Mission und meine Botschaft.

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